Schnittstellenbeschreibung

Zum 1. August 2016 tritt das Gesetz zur Endgerätefreiheit in Kraft. Die Regelung, auch salopp als „Routerfreiheit“ bezeichnet, stellt es den Kunden frei, ab 01.08. neben den bisher vom Netzbetreiber bereitgestellten aktiven Netzabschlüssen eigene Geräte zu betreiben. Für Netzbetreiber ist das eine Neuheit. So ist immer ein aktiver Netzabschlusspunkt notwendig, damit der Netzbetreiber die Dienste für die einzelnen Kunden korrekt bereitstellen kann. Daher muss das vom Kunden verwendete Endgerät verschiedene Voraussetzungen erfüllen, damit es problemlos in unseren Netzen funktioniert. Über diese Anforderungen informieren wir die Endgerätehersteller in einem separaten Bereichauf dieser Seite – der Schnittstellenbeschreibung.

Für Kundinnen und Kunden, die unsere Netzabschlüsse und Empfangsanlagen verwenden, ändert sich nichts. Wir kümmern uns für Sie wie gewohnt um die erforderlichen Geräteeinstellungen für schnelles Internet und Telefondienste. Zudem übernehmen wir im Falle eines Defekts oder einer Störung, die von dem Endgerät ausgeht, den kompletten Kundendienst bis hin zum Gerätetausch, damit Sie ganz schnell wieder online sind.

Nachfolgend finden Sie die, seit dem 01.08.2016 notwendigen Informationen, zur Umsetzung der gesetzlichen Anforderungen aufgrund der Neuregelung im Gesetz über Funkanlagen und Telekommunikationsendeinrichtungen (FTEG).

Die genauen Gesetzestexte der Version 23.01.2016 finden Sie zur Eigeninformation hier:

Gesetz zur Auswahl und zum Anschluss von Telekommunikationsendgeräten

Gesetz über Funkanlagen und Telekommunikationsendeinrichtungen (FTEG) Stand 23.01.2016 _ 106

Gern beraten wir Sie auch weiterhin bei der Auswahl von geeigneten Netzabschlüssen und Access-Routern. Als Geschäftskunde bekommen Sie von uns in jedem Fall ein individuelles Angebot nach Ihren Vorstellungen und den technischen Möglichkeiten.

Hinweis:

Die BGC bietet ausschließlich Business-Lösungen  an. Mit Angebotserstellung klären wir auch, welche Schnittstelle von Ihnen benötigt wird und für Ihre Dienste geeignet ist.

Das kundeneigene Endgerät muss die von uns veröffentlichte Schnittstellenbeschreibung erfüllen, damit es problemlos in unseren Netzen funktioniert.

Prinzipiell dürfen nur Geräte an das Netz der BGC angeschlossen werden, die den gesetzlichen Anforderung in der EU bzw. in Deutschland genügen.

Weiterhin behalten wir uns vor, in Übereinstimmung nach §11 FTEG (1) bis (6) die Anschaltung von nicht geeigneten bzw. nicht genormten Geräten bzw. die Anschaltung von Geräten ohne CE Kennzeichnung zu verweigern und die Anschaltung von störenden Geräten im Rahmen unserer Möglichkeiten zu unterbinden. Entstehende Kosten werden verusachergerecht berechnet.

Information zur passiven Schnittstelle LWL

LWL – pNTP Spezifikation BGC Netz

Information zur passiven Schnittstelle Funk

– da die Schnittstelle physikalisch gesehen die Funkwellen sind, entfällt hier eine weitere Beschreibung der physikalischen Beschaffenheit
– der Zugang zur BGC-Leistung Telefonie wird in den Funk-Netzen via SIP abgebildet
– die technischen Parameter sind:

Wireless standard               5GHz 802.11a/n/ac von 5150 MHz – 5875 MHz
Supportet chanels               20/40 MHz   (80 MHz)
Protocols                            Nv2
Antenna gain                      16dBi (recommended)
Beamwidt                           28 degree (max)
CPU nominal frequency       400 MHz (min)

weiterführende Informationen:

Werden zusätzliche bzw. weiterführende Informationen benötigt, stellen wir Ihnen diese gern auf Anfrage gemäß §5 (4) FTEG zur Verfügung.

Bitte richten Sie Ihre schriftliche Anfrage direkt an die BGC.

Das Entgelt beträgt pro Anfrage und pro Netztyp 80,- Euro netto. Die Unterlagen gehen Ihnen nach Bezahlung des Entgelts zu. Bitte teilen Sie uns dazu Ihre Rechnungsanschrift mit.


Hegelstraße 2, 03050 Cottbus

0355 / 5 80 03 11

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